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Tauchen in Kroatien

Die Abenteuer-Tour nach Kroatien

Eine kleine Danksagung vorab:
Mirko dafür, dass er während unserer Tour die Tauchschule in Deutschland gemanagt hat
und Klaus von EMW dafür, dass er beim Umbau des gelben Postautos zum Fast-Wohnmobil "Yellow-Submarine" tatkräftig geholfen hat!

Nach Umbau des Autos und einigen Einkäufen ging es mit kompletter Ausrüstung, einem Schlauchboot mit Motor und der Mannschaft los. In vier Tagesetappen über das Vogtland, Bayern, Österreich nach Kroatien. Abends wurde das kleine Zelt aufgeschlagen und der Abend genossen, tagsüber gefahren. Es ist schon manchmal "komisch" mit 50 km/h auf der Autobahn, wenn 40-Tonner mit Lichthupe und 1m Abstand drängeln, während "Yellow Submarine" sich die Alpen hochquält. Danke an die "lieben LKW-Fahrer", die so besonnen ihre Macht und Masse zeigen. Aber wen verwundert es dann, wenn ich annehmen muss, dass bei denen das Gehirn in den rechten Fuss gewandert ist.

Angekommen in Kroatien schlugen wir dann das große Mannschaftszelt auf - Platz en masse :-)
Der Zeltplatz Adriasol liegt am "Novigradske Morjie" - einfach nur idyllisch.
Am letzten Zipfel des Platzes hatten wir unseren M34, direkt am Meer.

Die Temperaturen lagen tagsüber permanent über 40°C, so dass nahezu alle Aktivitäten im Wasser stattfanden. Schon nach dem Aufstehen waren es 30-35°C.

Wir haben etliche Tauchgänge direkt vor der Tür gemacht. Neben jeder Menge bunter Fische fanden wir etliche (sehr große) Seepferdchen, Seenadeln, Krabben und Garnelen. Ebenso schön war das Schnorcheln an unserem Hausriff. Schließlich waren es ganze 5m bis ins Wasser, direkt am Zelt.

Wäre da nicht...
...dieses komische Wolkengebilde über dem Velebit-Gebirge gewesen...
Ich fragte mehrfach an der Rezeption ob da ein stärkerer Wind zu erwarten sei, aber es hieß fortwährend "nein...".
Leider wurde dann die Nacht zum Tag.
Der Wind wurde in der Nacht böig und in den Spitzen wehte er mit mit 7 bis 8 Windstärken. Also hieß es, die ganze Nacht Wache schieben und das Zelt festhalten.

Bis auf diese Ausnahme gibt es nicht negatives zu berichten - es war einfach nur schön!

Zurück ging es wieder in vier Etappen, wobei wir uns ein Bonbon gönnten - übernachten im Hotel. Der erste Tag der Rückreise führte uns durch Wolken, der zweite dann durch vier Länder (Kroatien, Slowenien, Österreich und Deutschland) im Dauerregen :-(
Wir mussten feststellen, dass die Strecke A13/A4/A72, dann Bundesstraßen, A3 über Passau, durch Österreich nach Slowenien (Maribor), weiter über Zagreb nach Zadar, die weitaus schönere und bessere ist.
Das allerbeste jedoch (rein technisch gesehen) war, dass unser "Yellow Submarine" völlig problemlos die mehr als 3.000km zurückgelegt hat. Uns überholten viele sehr teure Wohnmobile, aber das Abenteuer, das hatten wir!

Leider hatte ich keine UW-Fotoausrüstung mit, deshalb gibt es dieses mal nur "Oben-Fotos".

Ein Tip: packt Eure Sachen und fahrt dorthin - es lohnt sich.


 

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Fotogalerie
50 Meter Tieftauchgang

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